European Primary Village (2001 - 2004) stellt den einmaligen Versuch dar, die europäische Dimension in den Grundschulunterricht zu verankern. Dabei wird ein sehr aufwendiger aber zielführender Weg gewählt. Transnationale europäische Projekte in Form von Schulpartnerschaften sind aufgebaut worden.
Auf Wunsch der Europäischen Kommission in Brüssel, GD XXII, kam es zu einer Zusammenarbeit des Europa Büros mit dem URADEL in Angers/Frankreich, das die pädagogischen Interessen und die Lehrerfortbildung der katholischen Privatschulen im Departement Marine-Loire wahrnimmt. Aus dieser Verbindung entstand der Beginn einer neuen Europäischen Bildungskooperation unter SOCRATES II.
Damit wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen Grundschulen in Wien, Frankreich, Irland und Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut, wieder mit einem deutlichen Zug in Richtung europäischer Osten, unter Einbeziehung der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarnsund Polens. Dadurch waren die Weichen für eine netzwerkartige Erfassung zahlreicher Grundschulen gestellt.
Zielvorgaben: methodisch-didaktische Entwicklungsarbeit für den Einsatz von moderner ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie) als lehr- und lernunterstützendes Werkzeug, Action Research und neue Ansätze in der Lehrerfortbildung hin zur weiteren Vertiefung der "Europäischen Dimension" im Unterricht und im Bewusstsein des europäischen Lehrers in einem Europa von morgen.