PRIMARY GOES EUROPE (1996 - 2000) kann als idealtypisches Beispiel dafür angesehen werden, wie das Bildungsnetzwerk CERNET den Partnerstaaten den Einstieg in die Bildungsprogramme der EUROPÄISCHEN UNION ermöglicht und den Zugang zu den jeweiligen Ergebnissen erleichtert hat.
Seit Mitte der 90er Jahre bestehen auf nationaler als auch internationaler Ebene Bestrebungen die europäische Dimension stärker in die Aus – und Weiterbildung der GrundschullehrerInnen einfließen zu lassen. Der Europa–Gedanke sollte Motivation sein, der/die Europalehrer/in vielleicht das große Ziel.
Es war auf die Initiative des CERNET-Zentrums zurückzuführen, dass 1996 - im Rahmen von Comenius 3 - das Projekt PRIMARY GOES EUROPE gestartet werden konnte.
Zielsetzungen:
Die Partnereinrichtungen von „Primary Goes Europe“:
- Universität von East Anglia (Norwich)
- Hessisches Institut für Lehrerfortbildung, Außenstelle Jugendheim, P.I., Starkenburg, Deutschland
- Erziehungsministerium der Republik Portugal; Abteilung Grundschulen, Lissabon
- Kreisamt für Bratislava/ Pädagogisches Institut des Komitates Györ/Stadtschulrat für Brünn
„PGE“ – Die Umsetzung:
Am Beginn der Projektes ging es darum, jene Schnittstellen und Anhaltspunkte in den nationalen Curricula zu finden, die eine Verwirklichung der europäischen Dimension im Unterricht ermöglichen.
Als Bezeichnung für diese Bereiche wurde der Begriff „ANCTEDS“ (Areas of National Curriculum Teachable with a European Dimension) gewählt. Unterrichtsbeispiele zur Konkretisierung dieser ANCTEDS wurden in weiterer Folge von den jeweiligen regionalen Partnereinrichtungen zusammengetragen. Auf Basis internationaler Veranstaltungen sowie mehreren regionalen Konferenzen der jeweiligen Partnerinstitute und Workshops („EURO-Seminare“), wurden diese von den eigens geschaffenen Arbeitsgruppen bearbeitet und weiterentwickelt.